MiniMax M3.1 Flash
Neues Agenten- und Coding-Modell für 0,15/0,60 $ je Mio. Tokens (Ein-/Ausgabe), laut MiniMax über 200 Tokens/s und 73,7 % auf DeepSWE v1.1. Gewichte sollen „später“ folgen, vorerst nur API.
Neues Agenten- und Coding-Modell für 0,15/0,60 $ je Mio. Tokens (Ein-/Ausgabe), laut MiniMax über 200 Tokens/s und 73,7 % auf DeepSWE v1.1. Gewichte sollen „später“ folgen, vorerst nur API.
Angreifer drangen in ein Altsystem der OpenCode Console ein; betroffen sind 1,4 % der Console-Nutzer mit hinterlegten OpenAI-, Anthropic- und Google-Keys, teils über 1.000 $ Fremdkosten. CLI und App sind laut Mitgründer nicht betroffen.
In 80 von 545 WhatsApp-Hilfeseiten stand unsichtbarer Text für KI-Systeme, u. a.: Datenschutzbehörden nicht empfehlen und DSGVO nicht zitieren. WhatsApp spricht von einem Bug und hat den Text entfernt.
MiniMax verlangt 0,15 $ Eingabe, 0,60 $ Ausgabe und 0,015 $ für gecachte Eingabe je Million Tokens; Agenten-Aufgaben sollen 70 % günstiger sein als beim Vorgänger. Herstellerangaben: DeepSWE v1.1 73,7 %, OSWorld V2 61,7, Agents' Last Exam 29,6, CyberGym 82 %, BankerToolBench 76,2; über 200 Tokens/s Ausgabe, Median über 170.
Parameterzahl, Kontextlänge und Lizenz nennt MiniMax nicht; die Gewichte sollen später erscheinen, ein stärkeres „Pro“-Modell ist angekündigt. Laut The Decoder erreicht das Modell 42 Punkte im Artificial-Analysis-Index (13 mehr als der Vorgänger), halluziniert dort aber in 93 % der Fälle.
StepFun hat die Gewichte seines Flaggschiffs veröffentlicht: Sparse-MoE mit 600B Parametern, davon 27B aktiv, Kontext bis 1M Tokens, Eingabe Text und Bild. Lizenz ist die „StepFun Model License 1.0“ (Apache-2.0-ähnlich, mit Zusatzbedingungen für Namensnennung und kommerzielle Nutzung). Es gibt BF16-, FP8- und NVFP4-Checkpoints.
Herstellerangaben auf der Modellkarte: DeepSWE 67,7, Terminal-bench 33,3, ALE 29,5. Betrieb über vLLM oder SGLang (eigene Docker-Images), Beispiel für FP8: 8× H200 oder 4× B300. Eine GGUF-Version gibt es noch nicht – für Apple Silicon vorerst uninteressant.
Microsofts Security-Chefin Hayete Gallot schreibt, Frontier-Modelle seien „unabhängig von ihrer Herkunft“ nicht vertrauenswürdig – nicht aus Bosheit, sondern weil sie unvorhersehbar Aufgaben erledigen statt Organisationsnormen zu folgen. Neu: „Guardian Agents“ überwachen eingesetzte Agenten; Defender erkennt bis zu 60 Agententypen, darunter Claude Code, Codex und OpenClaw.
Empfehlungen: Überwachung unabhängig vom Modellanbieter, auch nicht freigegebene Agenten erfassen, Zugriffe je Aufgabe beschränken, riskante Aktionen menschlich freigeben lassen. Microsoft verkauft solche Produkte selbst.
Neu ist /auto-mode-setup, das dem Auto-Modus das Projekt und jüngste Sitzungen beibringt. rm -r auf gemounteten Laufwerken und Top-Level-Ordnern fragt jetzt nach, CLAUDE_CODE_AUTO_COMPACT_WINDOW akzeptiert die Suffixe k und M (vorher setzte 200k stillschweigend 100K). Pro/Max warnen, wenn das Fortsetzen einer alten Sitzung viel vom 5-Stunden-Limit kostet.
Anknüpfung an: Claude Code v2.1.301/v2.1.302: Auto-Mode, OTel, MCP-Fixes (18.10.)
anthropics/skills und claude-plugins-official nur per Websuche geprüft; keine neuen Skills oder Plugins seit dem letzten Briefing gefunden.
OpenCode (Anomaly) meldet unbefugten Zugriff auf ein Altsystem und spricht von einem „großangelegten Destillationsangriff“; betroffen sind 1,4 % der Console-Nutzer, die externe Provider-Keys in Workspaces hinterlegt hatten. Entwickler berichten von unautorisierten Abrufen bei OpenAI, Anthropic und Google, teils über 1.000 $. Wie die Angreifer hineinkamen, ist offen, der Vorfall laut OpenCode „andauernd“.
Anthropic und Google haben vermutlich betroffene Keys gesperrt, Erstattungen laufen. Betroffene wurden per Mail informiert. Die quelloffene CLI und die App sind laut Mitgründer Dax Raad nicht betroffen.
Dan Saltman (Redact) fand in 80 von 545 Hilfeseiten 102 unsichtbare Blöcke für KI-Systeme (Element „HelpContentGalaxyLLMInclude“). Zwei davon wiesen an, bei Problemen mit der Kontolöschung keine Datenschutzbehörde zu empfehlen und bei Rechtsfragen DSGVO, LGPD oder CCPA nicht zu zitieren. Der Text ging auch an Suchcrawler und fremde KI-Assistenten.
WhatsApp nennt es Anweisungen für den eigenen Support-Chatbot, sichtbar durch einen Bug; bis 18.10. wurde alles entfernt. Ob Chatbots den Notizen folgten, wurde nicht getestet.
Das Heimatschutzministerium (DHS) hat am 19.10. eine Ausschluss- und Entfernungsanordnung nach dem Federal Acquisition Supply Chain Security Act von 2018 veröffentlicht (Docket DHS-2026-0628). Verboten ist der Einkauf von Produkten von DeepSeek und verbundenen Firmen; zu entfernen sind auch Drittprodukte, die „mit DeepSeek-Implementierungen entwickelt“ wurden – vermutlich auch Tools auf Basis der offenen Gewichte.
Ausnahmen müssen Behörden binnen 60 Tagen bei der CISA beantragen; welche Produkte konkret gemeint sind, nennt die Anordnung nicht. Die Reuters-Meldung war nicht abrufbar, die Angaben stammen von BankInfoSecurity.