web-edit 0.1a2 mit Zwischenablage
Simon Willisons Datei-Editor für den Browser kann jetzt Text und Bilder in die Zwischenablage kopieren. Sein Anwendungsfall: Logs von Prompts, die auf dem Laptop laufen, vom Handy aus in einen Gist übertragen.
Simon Willisons Datei-Editor für den Browser kann jetzt Text und Bilder in die Zwischenablage kopieren. Sein Anwendungsfall: Logs von Prompts, die auf dem Laptop laufen, vom Handy aus in einen Gist übertragen.
Ein <script> direkt an der Stelle im HTML, an der etwas gerendert werden soll, ersetzt sich über document.currentScript selbst durch DOM-Elemente. Das ist praktisch für statische Seiten ohne Framework – solange die CSP Inline-Scripts erlaubt.
Vor dem PR prüft ein Subagent den Diff in frischem Kontext. Danach folgen blockierende CI, parallele Bug-Hunting-Agenten mit Verifier-Abstimmung (Important/Nit/Pre-existing), ein separater Security-Review, menschliche Freigabe je nach Risiko (0/1/2 Approvals), Merge Queue, Feature-Flags und ein gestaffeltes Release von latest nach stable.
Konvergenz-Arbeit: Der Anteil der PRs, die nach einer Review-Runde durch sind, stieg von 65 % auf 78 %; im Schnitt braucht es 1,32 statt 2,08 Reviews. Nach drei Runden fordert der Reviewer, den Ansatz zu überdenken. Aus Incidents und Reverts werden Evals für den Reviewer.
Empfohlen wird ein kurzes REVIEW.md der Code-Owner mit Nit-Limit, Pfaden zum Überspringen und Pflicht zu Datei- und Zeilenbelegen. CODEOWNERS sorgt dafür, dass Auth, Billing, CI und Release immer einen Menschen brauchen.
Neu sind CLAUDE_CODE_RETRY_WATCHDOG_MAX_USAGE_LIMIT_WAIT_MS (begrenzt das Warten bei Usage-Limits), die %-Motion im Vim-Modus und Klassifikator-Felder in den tool_decision-Events von OpenTelemetry.
v2.1.299: Idle-Kompaktierung im Terminal, CLAUDE_CODE_DISABLE_FILE_MENTIONS, --shutdown-drain-sec für den Orchestrator selbstgehosteter Runner und Warnungen in /usage.
v2.1.300: /advisor auf Claude Platform on AWS (abschaltbar mit CLAUDE_CODE_DISABLE_ADVISOR_TOOL=1), OpenTelemetry-GenAI-Attribute, neuer Mod-Hook prompt.change, gzip für große Requests an api.anthropic.com (CLAUDE_CODE_GZIP_REQUEST_BODIES=0 schaltet ab). Hintergrundbefehle werden 1,5 s nach angefordertem Exit hart beendet.
Der Main-Branch des Anthropic-Monorepos hat knapp 100 GB Historie, CI macht rund 25 Mio. Checkouts pro Tag; Hunderte Git-Mirrors wurden zum Engpass. Scion setzt auf immer verbundene Clients, serverseitige Merges/Rebases, einen Changeset-Log statt ganzer Trees sowie Caching-Stufen (Node-Daemon, regionale Caches, Spanner-Backend) mit über 99 % Hit-Rate.
Statt globalem Merge-Lock: Tests nach dem Merge und vor dem Deploy, Konflikte löst Claude. Scion ist nicht Open Source; Anthropic nennt Metas Sapling/Mononoke und Googles Piper als Vorbilder und empfiehlt, die Ideen auf Git zu übertragen (Sparse/Virtual Checkouts, API statt Checkout).
Geoffrey Huntley lässt einen Pre-Commit-Hook den Diff nach direkten Aufrufen von Observability-Modulen durchsuchen, die seine Diagnose-Bibliothek umgehen. Schlägt der Hook fehl, bekommt der Agent den Hinweis und korrigiert – laut Huntley hat das die Regeltreue deutlich verbessert.
Lazy Imports lösen ein typisches CLI-Problem: Schwere Abhängigkeiten wie sentence_transformers kosten nicht mehr bei jedem Start Sekunden. Der neue Profiler Tachyon arbeitet per Sampling ohne Instrumentierung und erzeugt Flame Graphs, Heatmaps und Firefox-Profiler-Output; cProfile heißt jetzt profiling.tracing.
Laut einem von Willison zitierten Benchmark von Miguel Grinberg ist 3.15 etwa so schnell wie 3.14; nur der experimentelle JIT bringt messbar etwas (1,2x bei Fibonacci).
Subagents können per autoCompactWindow im Frontmatter ein eigenes Kompaktierungsfenster bekommen. Für Workflows lässt sich das Subagent-Modell mit CLAUDE_CODE_WORKFLOW_SUBAGENT_MODEL festlegen, Retry-Backoff bei Überlast mit CLAUDE_CODE_OVERLOADED_RETRY_MAX_DELAY_MS deckeln.
MCP-Server dürfen Tool-Beschreibungen jetzt bis 4.096 statt 2.048 Zeichen liefern. Laut Release-Notes kostet der Cache-Read bei Sonnet 5.5 0,10 $ pro Million Tokens.
Das stabile Python 3.15.0 ist in actions/python-versions gelandet. Damit lässt sich "3.15" in die Test-Matrix von actions/setup-python aufnehmen. Simon Willison hatte ChatGPT stündlich nach dem Commit suchen lassen.
Ryan Dahl begründet den Schritt damit, dass Deno in den „Sog der Node-Kompatibilität“ geraten sei. Die Runtime bleibt Open Source, offizielle Weiterentwicklung gibt es nach dem Supportjahr aber nicht mehr. Simon Willison hebt Denos Berechtigungsmodell hervor: Node hat seit v22.13.0 ein stabiles Pendant, kann aber noch keine einzelnen Netzwerk-Hosts freigeben.
Claude Code 2.1.296 bringt autoCompactWindow für Subagents, allow_large für das Read-Tool und verdoppelt das Limit für MCP-Tool-Beschreibungen auf 4.096 Zeichen. Simon Willisons Token-Zähler ttok nutzt ab 1.0 standardmäßig den Tokenizer der GPT-5/6-Familie – OpenAI hat für GPT-6 noch nicht bestätigt, dass es derselbe ist.
Sicherheitsrelevant: --tools und --restricted gelten jetzt auch für erst nach dem Start registrierte Tools; Mod-Guards bekommen tief verschachtelte Tool-Inputs nicht mehr stillschweigend gekürzt; ein manipulierter Settings-Cache kann kein eigenes Plugin mehr als organisationsverwaltet ausgeben. Edit erkennt geänderte Dateien auch ohne neue mtime.
Für Gateway-Betreiber: optionale models-Liste pro Upstream (mit *), timeouts.upstream_ttfb_ms für Failover bei langsam startenden Streams, upstream_request_id im Audit-Log. Bedrock-Token-Zählung nutzt jetzt die CountTokens-API und braucht bedrock:CountTokens. Claude.ai-Connectoren verhandeln standardmäßig MCP 2026-07-28.
claude plugin install kennt --marketplace <source>, das Agent-Tool einen effort-Parameter. Wichtig hinter Firmen-Proxys: NO_PROXY wurde bei gesetztem HTTPS_PROXY für Claude Codes eigene API-Requests ignoriert – behoben. Neu ist auch CLAUDE_CODE_OVERLOADED_RETRY_BASE_DELAY_MS für längeres Backoff bei 529.
Sicherheit: Bash-Checks genehmigen rg oder git grep mit Wildcards, mehr ps-Formen und pyright nicht mehr automatisch. Deny-Regeln greifen jetzt auch bei Variablen-Präfixen über declare/export und nachdem ein PreToolUse-Hook die Eingabe umgeschrieben hat. Ein Repo-eigenes .claude/settings.json kann weder Claude in Chrome einschalten noch CLAUDE_CODE_DISABLE_ATTACHMENTS setzen.
Betrieb: Das WebSearch-Budget interaktiver Sessions füllt sich mit 100 Aufrufen pro Stunde auf (CLAUDE_CODE_WEB_SEARCH_REFILLS_PER_HOUR), statt nach 200 zu enden. MCP-Server, die ein Proxy mit 403 blockt, werden nicht mehr dreimal neu versucht. Geplante Tasks (/loop) überleben jetzt Kompaktierung und Resume.
Neu sind außerdem claude attach <name> und claude logs <name> mit Teilnamen, eine Warnung bei Managed-Settings-Dateien, die per Symlink außerhalb ihres Ordners zeigen, und /claude-api managed-agents-onboard zum Aufsetzen von Managed Agents mit der ant-CLI.
/code-review kennt jetzt --max-findings <n>|all. Für Gateways, die Structured Outputs ablehnen, gibt es CLAUDE_CODE_DISABLE_STRUCTURED_OUTPUTS. Ein mit Ctrl+C gelöschter Prompt lässt sich mit Pfeil-hoch zurückholen, und /login meldet keinen Erfolg mehr, wenn Credentials nicht im sicheren Speicher landen.
Willison nennt Google Clouds „Spend Caps“ (seit Juli, Monatslimit pro Dienst und Projekt) und AWS-Spending-Limits, die seit 16.09. für einen begrenzten Kundenkreis ausgerollt werden und Nutzung bis Monatsende pausieren. Sein Vorschlag: Agenten sollen Anbieter mit harten Limits bevorzugen und Einsteiger vor unbegrenzten Diensten warnen.
Ein Mod registriert Handler auf Events wie tool.call oder ui.render. Er kann ein Event nur beobachten, umschreiben oder selbst beantworten – etwa einen riskanten Shell-Befehl anhalten und mit Proceed/Cancel nachfragen. Mods können Panes und eigene /commands zeichnen; in claude -p, im Agent SDK und in Cloud-Sessions laufen die Hooks ohne Oberfläche.
Installiert wird über den Plugin-Mechanismus (claude plugin install name@marketplace). Vorab zeigt claude plugin validate ./mod die genutzten Events und API-Aufrufe. Beispiel-Mods wie blast-radius und token-weather liegen im Repo claude-code-playground. Abschalten: --safe-mode pro Session oder "disableAllHooks": true; Admins steuern per Managed Settings (allowManagedModsOnly).
Mit 2.1.287 kam außerdem der eingebaute Mod „You should know“ (Nebenagent mit Hinweisen, aktivieren per /plugin enable cc-plugin-you-should-know@builtin) und ein eingebautes gh api für Self-Hosted-Runner ohne GitHub-CLI.
2.1.285 (29.09.): CLAUDE_CODE_DISABLE_WEB_FETCH schaltet das WebFetch-Tool ab, das Managed Setting allowedProviders begrenzt erlaubte API-Provider pro Maschine, claude plugin configure <plugin> liest Plugin-Optionen per --values-stdin ein, claude --desktop öffnet die Desktop-App im aktuellen Verzeichnis.
2.1.286 (30.09.): Retries bei API-Fehlern zählen jetzt gegen ein gemeinsames Limit pro Modellaufruf (Standard: maximal 14 Requests). --bare verbindet nur noch explizit genannte MCP-Server, sendet keine System-Reminder und startet keine Hintergrund-Tasks – praktisch für reproduzierbare CI-Läufe. /hooks zeigt alle Hooks gruppiert nach Event.